Jede Stadt hat ihre ganz speziellen Orte, wo ganz spezielle Menschen irgendwann ganz besondere Dinge getan haben. Für Augsburg war der Pleasure Dome ein solcher Ort und Niels van Gogh gehört zu jenen, die diesem Ort Leben eingehaucht haben. Im Pleasure Dome hat die House/Elektro - Begeisterung der 90-er Jahre hier am Lech ihre wohl höchsten Wellen geschlagen. House/Elektro war Pleasure Dome und Pleasure Dome war Resident DJ Niels van Gogh. Ihren Anfang genommen hat die steile Karriere des Augsburgers im Jahr 1994, als er das Gefühl kennen lernt, die Massen zum Toben zu bringen. Nature One Festival, Rave on Snow dem Energy Festival in der Schweiz oder die Love Parade in Berlin - Niels ist da, wo House blüht.
Die Love Parade war der House/Techno-Aufmarsch der Republik und Niels van Gogh war mittendrin. 1998 lieferte der Augsburger gar die inoffizielle Love-Parade-Hymne „Pulverturm“. Ein Pulverturm ist nichts anderes ist als ein spätmittelalterliches Lager für Schwarzpulver – und das Synonym für Niels van Gogh wenn er an die Turntables tritt. Nicht umsonst blieb "Pulverturm" auch in der Folgezeit in den Gehörgängen der Elektro-Freaks und erreichte Platz 19 der Media- Control-Charts. Niels van Gogh hatte die meistverkaufte Vinyl Schallplatte des Jahres 1998 geschaffen und brachte über 20000 Stück in diesem Format unter die Leute. Auch im Ausland war Niels van Gogh mit seinem Hit erfolgreich. Er erreichte Platz 3 in Belgien, Platz 17 in Holland und Platz 24 in Frankreich und schaffte es sogar in die britischen Top40 Charts. Die Belgier ließen es sich nicht nehmen, ihm eine Goldene Schallplatte zu überreichen.
Somit war ihm auch der Discomaniac für über 20000 verkaufte Vinyl-Platten sicher, den er sich im Jahr 2000 beim German Dance Award gerne überreichen ließ. Zur gleichen Zeit ereilte ihn der Ruf aus Düsseldorf. Niels van Gogh legte von Stund an im legendären Poison Club auf - als Resident.
2003 schloss Niels einen Plattenvertrag mit dem Label Media Records ab. Kurz darauf wurde seine erste Single „One Way Out“ aus seinem ersten Album veröffentlicht. Der Track wurde im Frühjahr 2004 zum Clubburner. Im Herbst 2004 veröffentlichte Media Records seine zweite Single „Don't Be Afraid Of Tomorrow“. Die Single schlug noch stärker ein als „One Way Out“ und schaffte es bis auf Platz 3 der Deutschen Dance Charts. Auftritte bei MTV, VIVA, Sunshine Live und eine ausgedehnte Tour bestimmten in der Folgezeit den Terminkalender des Niels van Gogh. Nach intensiver Arbeit an seinen neuen Produktionen, brachte er sein erstes Album mit dem Namen „No Way Out“ auf den Markt, das nicht nur seine Fans in Verzückung versetzte. Der mittlerweile zum Klassiker gereifte Welthit „Pulverturm“ war neuerlich vertreten. Niels van Gogh hatte alles erreichtund er hatte mit seinem ersten Welthit den Kreis zur Vergangenheit geschlossen.
Nach viel kreativer Arbeit, zahllosen Veröffentlichen, Remixen und Live-Auftritten im Jahr 2006 sein zweites Album mit dem Namen "Frequenzklang".
Die Scheibe präsentierte einen neuen Stil: Niels van Gogh war reifer, moderner, stylisher geworden und trotzdem immer noch unverkennbar.
2007 kam es zur Wiedervereinigung zweier House/Elektro -Produzenten der ersten Stunde: Niels van Gogh und Eniac reichten sich die Hände. Sie gründeten das Project Niels van Gogh vs. Eniac. Als erste Single wurde eine neue Version des Kulthits Pulverturm veröffentlicht. „Pulverturm 2.0“ übertraf alle Erwartungen und ging direkt auf Platz 1 der Deutschen Dance Charts. Das gleiche gelang in den Swiss Dance Charts. Auch in den Download Charts bei Ministry of Sound und beatport.com besetzen Niels van Gogh und Eniac mit „Pulverturm 2.0“ die Top 5.
Im Frühling 2009 veröffentlichte Niels Van Gogh seine nächste Single „Dreamer“ auf Deutschlands führendem Dancemusiclabel Scream & Shout Recordings. Auch diese Floorhymne durfte dank eines starken Remixpackages in keinem DJ Set fehlen und stürmte darüber hinaus die Top 10 aller Dancecharts.
In 2010 folgte nach „My House Is Calling“, einem Joint-Venture mit Emilio Verdez aka Ramon Zenker mit „Black Is Black“ der zweite Schlag des hiterprobten Produzententeams, der jeden Dancefloor zum kochen brachte.